Berlin Fashion Week AW 2019/20 Part 2

 

Hallo ihr Lieben, natürlich war ich auch diese Saison wieder bei der Berlin Fashion Week. Neben den Runway-Shows habe ich verschiedene Blogger-Events besucht, von denen ich euch noch erzählen werde. Nun aber erstmal zu den Fashion Shows: Bei einigen Shows waren die Looks kunterbunt, bei anderen lag der Fokus auf gedeckten Tönen. In diesem Post stelle ich euch einige meiner Lieblingslooks der Fashion Week vor.

Maisonnoée:

Deutsch: Das Berliner Label Maisonnoée steht für spannende Kontraste. Spitzenröcke werden zu Pullovern kombiniert, gedeckte Töne, wie Olivgrün oder Schwarz kontrastieren mit leuchtenden Farben, wie etwa Rot. Die Looks sind sportlich-elegant und lassen sich toll untereinander kombinieren – auch mit Kleidung, die man bereits im Kleiderschrank hat.
Das Besondere an der Show: die Kollektion besteht nicht nur aus Looks für Damen, sondern bietet zudem stylishe Outfits für Kids.
Zudem gab es eine musikalische Live-Performance, während die Models den Catwalk entlangstolzierten.

English: The Berlin based fashion brand Maisonnoée is known for an interesting mix of materials. Delicate skirts made of lace fabric are combined with loose pullovers and leather is combined with shear fabrics. The feminine looks are elegant with a sporty touch. Most items of the collection can be easily combined with each other as well as with pieces that you already have in your own closet. The designs are timeless and classy.

Lena Hoschek:

Deutsch: Die österreichische Designerin zeichnet sich durch ihre gradlinige Designidentität aus. An der figurschmeichelnden, femininen Silhouette und den oft romantischen Prints erkennt man ein „Lena-Hoschek-Design“ auf den ersten Blick. Auch wenn die Thematik jede Saison variiert, schafft es Lena Hoschek, ihrem Stil treu zu bleiben und sich trotzdem immer wieder neu zu erfinden.
Diese Saison hat die Designerin das Thema „Men at work“ aufgegriffen. Manch einer möge jetzt denken, wie passt dieses Thema mit femininen Attributen zusammen?! Aber Lena Hoschek hat bewiesen, dass sie es schafft, männliche Stereotypen aufzugreifen und in einen weiblichen Look zu verwandeln. So hat sie zum Beispiel ein Cowboyhemd zum langen Kleid mit betonter Taille abgewandelt. Unterstrichen wurden die Cowboy-Anspielungen durch die typischen Western-Hüte und Cowboy-Stiefel, die vermehrt in der Kollektion auftauchen. Auch Elemente aus der Army wurden durch Camouflage-Prints und großen, aufgesetzten Taschen aufgegriffen, sei in Form einer Jacke oder als figurbetontes Kleid. Trotz des eher robusten Themas, gelingt es Hoschek, die Thematik mit einem Hauch Romantik zu verbinden.

English: Lena Hoschek is a fashion designer from Vienna, Austria. Her signature look is elegant and romantic. The silhouettes are figure-hugging and feminine. During this season Hoschek was inspired by the topic ‚Men at work‘. She used details of manly stereotypical workwear and transformed it into classy looks for women. A typical cowboy shirt was the inspiration for a long dress with a check print. Cowboy boots and a cowboy hat were completing the outfit. Moreover camouflage prints reminded of typical army uniforms. Hoschek found a way to combine the characteristics of work wear for men with a female silhouette and a touch of romantic.

Esther Perbandt:

Deutsch: Die Berliner Designerin mit dem gleichnamigen Label ist der Beweis dafür, dass man nicht nur durch schrille Farben auffallen kann. Die Kollektionen der Designerin legen den Fokus auf schwarze Materialen in unterschiedlichen Nuancen, denn schwarz ist nicht gleich schwarz. Durch außergewöhnliche Schnitte und raffinierte Details schafft es Perbandt jede Saison aufs Neue, das Publikum und ihre Fangemeinde zu begeistern.

English: Esther Perbandt is a fashion label wich is known for it’s androgynous style. The items are mostly made of black materials. In her new collection „To the Moon“ the designer worked with new technologies and traditional processes to shape the leather that was in her collection. Moreover she launched her political perfume ‚Feminista‘.

Ivanman:

Deutsch: Colorblocking ist ein zentrales Thema der neuen Kollektion des Designers Ivan Mandžukić. Er kreiert Mode für stilsichere Männer, die auch gerne mal etwas Neues ausprobieren wollen. Dezente Grautöne werden zu leuchtendem Gelb, Rot, Blau und / oder Lila kombiniert. Gewagt, aber auch sehr cool. Die Schnitte sind modern und gradlinig. Sie weisen interessante Details auf, die vielleicht nicht auf den ersten Blick ins Auge fallen. Bei einigen Jacken zum Beispiel schauen die Arme aus der ab der Ellenbogenbeuge geöffneten Ärmelnaht heraus. Auffällige Socken blitzen unter den Hosen hervor. Die Looks wirken sportlich, vielleicht sogar ein wenig futuristisch. Inspiration für diese Kollektion zog der Designer aus dem Lauf- und Radsport.

English: The Ivanman menswear collection was inspired by the sports cycling and running. Cold shades of grey were combined with bold colours such as mustard yellow, red, blue and purple. The silhouette is sporty and minimalistic with interesting details. Several looks were highlighted by socks in eye-catching colours.

Marina Hoermanseder:

Deutsch: Nachdem ich Anfang letzten Jahres ein Praktikum bei Marina Hoermanseder gemacht habe, war ich besonders gespannt auf die neue Kollektion der österreichischen Designerin. Seit vielen Saisons zählt sie zu den Fashion-Week-Lieblingen und begeistert das Publikum durch ihre auffälligen Kollektionen, die im Gedächtnis bleiben. Letzte Saison diente das schrille Las Vegas in Kombination mit der Jahrmarkt-Thematik als Inspiration. In der Saison davor drehte sich alles um das Thema Camouflage. Diese Saison konzentrierte sich die Designerin auf die 90er Jahre, genauer genommen auf die Sitcoms, die dieses Jahrzehnt mitprägten. Vor allem die weiblichen Charaktere der Sitcoms inspirierten die damalige Mode ungemein und spielen aktuell wieder eine große Rolle in der Modewelt. Vor Kurzem trug zum Beispiel Cardi B zur Mailand-Fashion-Week einen Leoparden-Print-Look von Dolce und Gabbana, den sie Fran Drescher widmete, die durch die Sitcom „The Nanny“ bekannt wurde. Wer erinnert sich nicht an die auffällige Nanny, mit der schrillen Stimme und den ausgefallenen Outfits?!
Marina Hoermanseders Muse war jedoch nicht Fran Fine, sondern Peggy Bundy aus der Erfolgsserie „Eine schrecklich nette Familie“.
Die Models liefen zu dem Titelsong der Show „Love and Mariage“ von Frank Sinatra über die Bühne. Das Highlight der Show war das Bühnenbild eines Zimmers aus den 90er Jahren, das an das Wohnzimmer der Familie Bundy erinnerte. Die Models kamen durch die Tür und liefen durch das Wohnzimmer über den Runway. Eines der Models machte es sich auf dem Sofa bequem und zog lasziv an einer Zigarette. Ein anderes Model lief auf Rollschuhen über den Runway. Im Mittelpunkt der Kollektion standen die skulpturartigen „Vasen“ aus Leder, die zu den Keypieces des Labels gehören. Neben den Sitcom-Elementen der 90er Jahre, wie dem Leoparden-Print oder dem bunten Jogginganzug, flossen Westernelemente in die Kollektion ein. So tauchten Metallsterne in verschiedenen Looks auf. Auch das Gesicht ihres Hundes Peanut tauchte in Form von Patches und einer Handtasche auf. Mein Lieblings-Piece ist die „Vase“ in Form eines Bodys, kombiniert zur schwarzen Leggins und mit zahlreichen Swarovskisteinen besetzt.

English: Marina Hoermanseder’s show is one of the most popular and extravagant ones during the Berlin Fashion Week. The label is known for it’s sculptural ‚vases‘ made out of leather.
This season Hoermanseder was inspired by the 90’s and it’s famous sitcoms. One of her muses was Peggy Bundy from the show ‚Married … with children‘. The fictional character became a style icon of the 90’s just like Fran Fine from the sitcom ‚The Nanny‘, Hilary Banks from the sitcom ‚The Fresh Prince of Bel-Air‘, Elaine Benes from ‚Seinfeld‘ and Carrie Bradshaw from ‚Sex and the City‘.
The unique style of each of these characters is still relevant for fashion trends today.
The leopard prints were part of Peggy Bundy’s signature style and played an important role in Hoermanseder’s collection as well. Especially the body with the leopard print created with Swarovski rhinestones was eye-catching. Moreover western and cowboy details were part of the collection. Sherif stars made out of metal were used for necklaces or decoration.
Moreover the head of her dog Peanut was seen on the runway in form of patches on a pullover and as a clutch.
The stage looked like the living room of the Bundy family. The models entered the runway through the living room door. One model was sitting on a couch and smoking a cigarette and another model presented her look on roller skates. After the show the audience was spoiled with drinks and popcorn.

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