Australia+++Melbourne+++Part 3

Hallo ihr Lieben,

nach meiner wundervollen Zeit auf Hamilton Island ging es zurück nach Melbourne. Hier habe ich die längste Zeit meiner Reise verbracht. Ich weiß gar nicht genau, wo ich anfangen soll zu erzählen. Ich habe einfach so unglaublich viel erlebt, dass es mir schwerfällt, all das in Worte zu fassen. Ich probiere es trotzdem …

Vielleicht haben einige von euch schon von den sogenannten Lanes, den kleinen Seitenstraßen gehört, für die Melbourne sehr bekannt ist. Zum einen die Flinders Lane und die Hardware Lane mit zahlreichen individuellen Restaurants aus aller Welt und zum anderen die Hosier Lane, die durch die Graffiti bekannter Street Artists bekannt geworden ist und besonders bei Fotografen beliebt ist. Diese kleinen Seitenstraßen haben es mir angetan und sie gehören definitiv zu meinen Lieblingsplätzen in Melbourne.

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Natürlich darf auch das Shoppen nicht fehlen, wenn man in einem anderen Land und dazu auch noch auf einem anderen Kontinent ist. Und ihr wisst ja, dass ich es liebe, zu shoppen. Zum Shoppen ist die Bourkestreet sehr beliebt oder das Melbourne Central Shopping Centren an der Ecke La Trobe Street und Swanston Street, das sich mit vielen Gebäuden über eine riesige Fläche mit mehreren Stockwerken zieht und das größte Shopping Center ist, das ich jemals gesehen habe … und ich habe schon sehr viele gesehen. 😂 Bemerkenswert ist, dass die futuristisch wirkende Mall um einige unter Denkmalschutz stehende Gebäude herum gebaut ist. Unter einer mächtigen Glaskuppel ist der Coop’s Shot Tower zu sehen, ein historischer Backsteinturm aus dem 19. Jahrhundert, in dem früher Bleikugeln hergestellt wurden. Das geschmolzene Blei tropfte in die Tiefe und formte sich während des Falls zu Kugeln und erhärtete unten im Wasser. Die gigantische Glaskuppel und den Shot Tower muss man einfach gesehen haben. Einen dem Turm gegenüber liegende überdimensionale Taschenuhr spielt mehrmals am Tag „Waltzing Matilda„, ein vertontes Gedicht, das kurze Zeit Australiens Nationalhymne war und bei vielen heimlich geblieben ist.

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Besonders toll für Touristen ist, dass die Straßenbahn im City Center in der „Free Tram Zone“ umsonst genutzt werden kann. So kann man bequem von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten fahren. Zum Beispiel kommt man über den Yarra River nach South Bank, dem kulturellen Herz der Stadt mit Konzerthalle, Nationalgalerie und dem avantgardistischen Victorian Arts Centre zum Crown Casino. Auch wenn man nicht spielen möchte, ist es einen Besuch wert. Vor dem Casino befindet sich eine kleine Grünfläche, von der aus man eine wundervolle Aussicht auf den Fluss und die Skyline Melbournes hat. Wer nicht gerne auf dem Gras sitzen möchte, kann sich auch entlang der Promenade des modernen Southgate-Komplexes in eines der Cafés oder Restaurants setzten. Hier kann ich besonders das 400 Gradi empfehlen, das schon viele kulinarische Auszeichnungen erhalten hat. 2014 gewann der Chef und Pizzabäcker Johnny Di Francesco den „year’s award for the best Pizza Margherita at the World Pizza Championship in Italy“, verliehen von der Specialità Traditionale Garantita. Hier kann man wunderschön draußen sitzen und auf den Yarra schauen. Allerdings sind die Preise auch dementsprechend hoch. Abends ist es toll, die beeindruckenden Feuerspiele vor dem Casino zu beobachten.

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400 Gradi

Besonders toll an Melbourne finde ich die Mischung von Stadtleben und Natur. Nicht weit entfernt vom City Center befindet sich der St. Kilda Beach und mitten in der Stadt gibt es den riesigen Royal Botanic Garden of Melbourne mit kleinen Seen, verwunschenen Wegen und großzügigen Grünflächen, wo Konzerte, Theaterstücke und andere Events stattfinden. Hier ist besonders das Moonlight Cinema ein Must-See! Ein Kino mitten im Grünen mit kleinen Foodtrucks für Snacks. Als wir dort waren, gab es sogar einen wunderschönen pinken Sonnenuntergang und im Hintergrund ein unerwartetes Feuerwerk, was den Abend einfach perfekt gemacht hat.

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Wer Pinguine so gerne mag wie ich, muss unbedingt zum St. Kilda Beach Pier. Hinter dem Pier befindet sich ein wundervoller kleiner Ort, an dem man freilebende Pinguine beobachten kann. Einfach unglaublich schön und zuckersüß.

Eine weitere Besonderheit an Melbourne ist das Essen. Ich glaube, ich kenne keine Stadt, die kulinarisch so viel zu bieten hat wie Melbourne. Man bekommt Essen und Getränke aus aller Welt und teilweise verbirgt sich hinter den Gerichten eine kleine Überraschung … besonders kann ich das Café Long Story Short mit dem Dessert Burger empfehlen.

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Long Story Short Cafe

Auch die heiße Schokolade im Hash Speciality Café bietet eine süße Überraschung.

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Hash Speciality Cafe

Wer ein großer Smoothie-Fan ist wie ich oder ein Pancake-Fanatiker, der kommt im Darling Café auf seine Kosten.

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Darling Cafe

Die beste Piazza gibt es meiner Meinung nach im +39 oder 400 Gradi. Die beste Eiscreme gibt es bei Messina und bei Cold Rock.

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Cold Rock
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+ 39

Zum Essen oder Abends weggehen haben besonders die Smith Street und die Brunswick Street sehr viel zu bieten. Hier reihen sich Bars, Restaurant und Clubs aneinander.

Meine beiden Lieblings-Rooftop Bars sind Naked for Satan und Rooftop bar on Swanson Street.

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Zum Shoppen kann ich das Melbourne Central, die Bourke Street, die Docklands oder das Highpoint Shopping Center empfehlen.

Die Docklands haben jedoch mehr als nur Geschäfte zu bieten. Hier gibt es zum Beispiel auch das Riesenrad Melbourne Star, von wo aus man eine super Aussicht über die Stadt hat. Auch hier gibt es einen kleinen Platz mit Foodtrucks.

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Melbourne Star/Dress: Mango

In Melbourne gibt es einfach jeden Tag etwas neues zu sehen oder zu erleben. Ein besonderes Erlebnis war für mich auch der Queen Victoria Night Market mit vielen Essensständen. Hier kann man kulinarische Spezialitäten mit Blick auf Melbournes Skyline genießen und oder sich bei einem Cocktail entspannen. Tagsüber kann man hier Obst, Gemüse oder Kleidung kaufen.

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Manchmal braucht man aber auch eine kleine Pause von der Stadt … also mal raus in die Natur zu den Mornington Pinninsula Hot Springs. Peninsula Hot Springs ist das einzige natürliche Thermalbad Australiens. Aus über 600 Metern Tiefe kommt das warme Wasser. Etwa eine Stunde von Melbourne entfernt, befinden sich die Pools mitten in der Natur, einfach wundervoll. Man vergisst total, dass man sich in der Nähe der Großstadt befindet. Ich war schon lange nicht mehr so relaxed wie nach diesem Tag. Vor allem der Pool auf dem Berg war einfach wundervoll. Von hier hat man die beste Aussicht über die Felder und Wälder der Umgebung und kann zudem den Sonnenuntergang genießen.

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Zurückgekehrt von meinem Sydney Trip, von dem ich euch bald berichten werde, war ich mit meinen Freunden beim Formel-1-Rennen in Melbourne. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich jemals für die Formel 1 interessieren würde, muss aber zu geben, dass ich es doch echt cool fand, dort gewesen zu sein. Es war schon ziemlich beeindruckend, die Rennwagen an einem vorbeirasen zu sehen beziehungsweise zu hören und Vettel gewinnen zu sehen. Yeahhh! Am letzten Tag konnte ich sogar auf die Rennstrecke gehen und habe ein Stück vom Reifen gefunden und als Erinnerung mitgenommen 🙂 .

Ein weiteres Highlight war das jährlich stattfindende Moomba Festival, ein Festival am Yarra River mit Attraktionen, wie Moomba Parade, Achterbahnen, Karussels etc., Musik, Essen und einem Open Air Kino und vielem mehr. Nachts gab es ein wundervolles Feuerwerk direkt am Fluss.

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Wie’s weitergeht, erfahrt ihr schon bald. Hier findet ihr Part 1 und Part 2 meiner Reise.

XOXO Julia

 

 

 

 

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