Mercedes Benz Fashion Week Berlin AW 15, Part 1

Deutsche Version (English version below): Hallo ihr Lieben, nach einer superanstrengenden, aber auch total spannenden und lustigen Woche, bin ich endlich wieder zurück in Hannover und kann mich den Fashion Week-Posts widmen. Nach dem Übersichtspost meiner besuchten Schauen, stelle ich hier noch einmal die Shows der einzelnen Tage detaillierter vor.

Am Montag Abend in Berlin angekommen, habe ich wieder im Prenzlauer Berg Quartier bezogen. Nach einem netten Abend mit schönem Essen in einem italienischen Restaurant, ging die Fashion Week am Dienstagmorgen richtig los – fünf Schauen warteten auf mich. Mit der Anja Gockel-Schau begann mein erster Fashion Week-Tag. Auf die Schau der Mainzer Designerin war ich besonders gespant, da ich letztes Jahr bereits dabei war und mir die eleganten Schnitte und Stoffe der Kollektion sehr gefielen. Auch dieses Mal war ich von der Schau begeistert. Wie erwartet, hat Anja Gockel den Fokus wieder auf elegante Stoffe und feminine Schnitte gelegt.

Ein bisschen Glitzer und Glam in Form von Pailletten und langen Kleidern fehlte auch nicht in ihrer AW15 Kollektion. Die Farbtöne reichten von überwiegend warmen Herbsttönen, wie sattem Gelb und softem Grün über kräftiges Orange bis zum klassischen Schwarz.

Mit der legendären und sehr beliebten Lena Hoschek-Schau ging es für mich weiter im Zelt. Klassische Looks im 50er Jahre-Stil erwarteten mich. Die Kollektion, die die Designerin unter das Motto „Die blaue Stunde“ stellte, besteht überwiegend aus knielangen, ausgestellten Kleidern und Pencilskirts mit Schößchen oder Tüllröcken in diversen Blau-Nuancen. Das wichtigste Merkmal der Kollektion sind die femininen Schnitte, die durchweg die Taille betonen. Hoschek hat sich für ihre Kollektion von der Nachkriegszeit inspirieren lassen, in der immer mehr Frauen begannen, sich zu emanzipieren und arbeiten zu gehen. Dieser Umstand spiegelte sich in der Kombination von „Arbeitsmode“ und Glamour wider, wie etwa der Verwendung von grobem Strick und Chiffon im selben Look oder verblasst wirkenden Blumenstoffen.  Den absoluten WOW-Effekt lieferte das märchenhafte Hochzeitskleid als Abschluss der Modenschau. Die Lena Hoschek-Schau war definitiv ein Highlight der Fashion Week.

Anschließend besuchte ich die fantastische Barre Noire-Schau. Dass Timm Süßbrich ein außergewöhnlicher Designer ist, hat der kreative Kopf hinter dem Label Barre Noire schon bei der Serie Fashion Hero des TV-Senders Pro 7 unter Beweis gestellt, aber mit seiner AW15-Kollektion hat er sich selbst übertroffen. Die Kollektion besticht durch außergewöhnlichen Materialmix sowie durch edle Stoffe und Schnitte. Besonders eyecatchend fand ich die Metallic-Optik vieler Stoffe und die darauf gedruckten Prints, die etwa an Blätter oder an Schmetterlingsflügel erinnern. Insgesamt hat die Kollektion einen sehr modernen und  futuristischen Touch. Die eher ungewöhnlichen Kleidungsstücke  kombinierte der Designer mit schlichteren Teilen, was wohl auf das Erfolgskonzept von Timm Süßbrich zurückzuführen ist:

Wir achten sehr drauf, dass jedes BARRE NOIRE Teil mit einem bestehenden Teil im eigenen Kleiderschrank kombinierbar ist.

Mir gefielen die Looks so gut, dass ich am liebsten gleich ein paar Teile mit nach Hause genommen hätte. Total gefreut habe ich mich auch, die unglaublich netten Eltern von Timm Süßbrich vor der Schau kennengelernt zu haben. Es würde mich nicht wundern, wenn der Designer sein Faible für Mode von seiner stylischen Mutter geerbt hat.

Nach Barre Noire folgte die  wundervolle Dimitri-Kollektion. Die Dimitri-Schau habe ich auch schon im letzten Jahr besucht und bin auch dieses Mal wieder fasziniert. Die Kollektion wirkt sehr luxuriös, was sicher auch an der Wahl der hochwertigen Stoffe liegt. Von kurzen Kleidern über romantische Cocktail- und Abendkleider, Hosenanzüge und Röcke bis hin zu Mänteln war alles dabei. Bei der Auswahl der Materialien setzte der Designer den Fokus auf glänzende und fließende Stoffe. Die Farben waren in rot, braun, magenta, weiß und sanften Grüntönen gehalten. Aufgelockert wurden diese Farben durch schimmerndes Gold. Dimitris Motto für die Kollektion:“Griechische Göttin meets 70s Girl„. Das absolute Highlight der Schau war das rosafarbene Abendkleid mit Schleppe. Letztes Jahr hatte ich das Glück, den Designer Dimitrios Panagiotopoulos vor der Schau zu treffen und war sehr angetan von ihm und seinem Verständnis von Mode. Mit seiner neuen Kollektion hat er wieder bewiesen, dass er ein ganz besonderes Gespür für Stoffe und Schnitte hat.  Sahnehäubchen der Kollektion war der Goldhaarschmuck der Models.

Weiter ging es mit der Kaseee-Schau. Die Modenschau mit dem Titel „Piano“ begann anders, als normalerweise üblich. Statt des Models, das die Ehre hat, für den Designer als erstes über den Runway zu laufen, eröffnete ein Sänger-Duo die Schau mit einer tollen Performance. Erst danach schritten die Models auf den Laufsteg. Die Kollektion des im Jahre 2007 gegründeten Labels überzeugte mit oft geschlechtsneutralen, schlichten Schnitten und interessanten Details. Besonders viel Wert legte die Designerin Katrin Sergejew auf die Vielfalt der Ausschnitte. Wasserfall-AusschnitteRollkragen oder V-Ausschnitte waren in vielen Varianten zu sehen. Die Farben waren zumeist dunkel gehalten. In Kombination mit dem Styling der Models wirkte die Kollektion geheimnisvoll.

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Designer Katrin Sergejew and me after her show

 

Nach der Kaseee-Schau ging es weiter in die Grace Bar des stylischen Hotel Zoo, wo Instyle die neue Ausgabe mit Chiara Ferragni als Covergirl feierte. Chiara sah sehr schick aus in ihrem roten, transparenten Kleid. Die kleine Bar gilt als Geheimtipp und ist bekannt als Lieblingsbar der Models während der Fashion Week. Meine Cocktail-Empfehlung: der White Chocolate Cocktail.

English version: Hello dears, here are some more impressions  of my first day at the Mercedes Benz Fashion Week Berlin aw 15 . My day started with the fantastic Anja Gockel show which I also visited last year. As I expected the designer focused on elegant fabrics and feminine style. Some glitter and glamour in terms of long dresses and sequins were unalterable for her autumn/winter collection. The colors were mainly yellow, orange, soft green and classic black (photo 1 – 2).

My day continued with the popular Lena Hoschek show. Classy looks inspired by the 50’s were shown to the audiance. The dresses, pencilskirts and tulle skirts had usually a knee-length  and each look emphasized the waist. For her collection Lena Hoschek chose primary blue and red tints. The wonderful wedding dress in the end of the show aroused the ‚Woow effect‘. (photo 3 – 4)

The next event was the Bare Noire show. Timm Süßbrich’s collection  stand out because of the interesting material mix and the elegant fabrics. It has a very modern and futuristic whiff. For the designer who was part of the TV series Fashion Hero it is important that each piece of his collection fits to a garment that everyone has in his or her wardrobe (photo 5- 8).

Dimitri was my last show for the first day. Last year the collection was great but this year it was fantastic. Designer Dimitrios Panagiotopoulos created classy looks and wonderful evening dresses. For his collection he chose soft and fluent fabrics. The colors were mostly red, soft green, brown and white. His idea behind the collection: „Greek goddess meets 70s girl“. The gold hair accessories for the models were the cherry on the cake (photo 9 – 10).

XOXO Julia

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10 Gedanken zu “Mercedes Benz Fashion Week Berlin AW 15, Part 1

  1. Hallo Julia…super toll die Bilder und Du natürlich ganz süß… wie immer!
    Viel Spaß noch beim modeln und viel gute Angebote wünscht Dir Lis

  2. Hey Julia! Toller Internetauftritt und sowie die Bilder. Die Mode kann man auf jeden Fall tragen 🙂 eine super Auswahl Lieben Gruß aus einem Wellnesshotel Meran

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